Schalldämmung für Lüftungsanlagen und Rohrleitungen
Lüftungskanäle tragen das Rauschen der Ventilatoren durchs Gebäude, Rohrleitungen geben Strömungsgeräusche an Wände und Decken ab. Wir dämmen Leitungen und Einbauten mit Mineralfaser so, dass die Technik leise bleibt – und die Wärme gleich mit.

Woher Geräusche in haustechnischen Anlagen kommen
Luftschall im Kanal
Ventilatoren und Luftströmung erzeugen Geräusche, die die dünnen Kanalwände in die Räume abstrahlen.
Strömungsgeräusche in Rohrleitungen
Pumpen, Ventile und hohe Fließgeschwindigkeiten bringen Rohrwände zum Schwingen.
Körperschall
Schwingungen wandern über Befestigungen in Decken und Wände.
Wie Mineralfaser Schall dämmt
Mineralfaser ist offenporig. Schallwellen dringen in das Fasergeflecht ein und verlieren dort Energie. Wird die Dämmung zusätzlich mit einer Ummantelung abgeschlossen, wirken Dämmschicht und Mantel wie ein Feder-Masse-System: Der schwere Mantel und die weiche Faserschicht entkoppeln die Leitung von ihrer Umgebung und dämpfen den abgestrahlten Schall deutlich stärker als die Dämmung allein.
Wo Schalldämmung besonders wichtig ist
Lüftungskanäle
über abgehängten Decken in Büros, Hotels, Praxen und Krankenhäusern
Technikzentralen
, die an Wohnungen, Besprechungs- oder Patientenräume grenzen
Steigleitungen und Schächte
in Wohn- und Geschäftshäusern
Wärme- und Schallschutz in einem Arbeitsgang
Mineralfaser dämmt Wärme und Schall zugleich. An Lüftungsanlagen und warmgehenden Leitungen planen wir beides deshalb gemeinsam: eine Dämmung, ein Arbeitsgang, ein Gewerk. Das spart Zeit auf der Baustelle und Platz in der Trasse → Wärmeschutz.
Welche Dämmstoffe wir für den Schallschutz einsetzen
- Mineralfasermatten und -platten
- für Lüftungsanlagen, Rohrleitungen, Behälter und Einbauten
- Mineralfaserschalen
- für Rohrleitungen
Für die Oberfläche kommen je nach Raum und Belastung Folien oder Bleche infrage → Blechummantelung.
Für wen wir dämmen
Wir setzen die Schallschutzanforderungen aus der Planung an Kanälen und Leitungen um – abgestimmt auf Ihre Montage und die Wärmedämmung.
Leistungen ansehen →Leistungen ansehenWir stimmen Dämmdicke und Ummantelung auf die geforderte Schallminderung und den verfügbaren Platz ab.
Leistungen ansehen →Leistungen ansehenSo läuft ein Auftrag ab
01
Anfrage
02
Aufmaß
03
Angebot
04
Ausführung
05
Abnahme
Häufige Fragen zur Schalldämmung
Kann man einen Lüftungskanal nachträglich schalldämmen?
Ja, wenn der Kanal zugänglich ist. Eine Dämmung mit Ummantelung verringert den Schall, den der Kanal in die Räume abstrahlt. Geräusche, die mit der Luft bis zu den Auslässen gelangen, mindert dagegen ein Schalldämpfer im Kanal – das ist Aufgabe des Lüftungsbaus.
Dämmt eine Wärmedämmung auch Schall?
Mineralfaser ja – sie ist offenporig und dämpft Schall deutlich besser als geschlossenzellige Schaumstoffe. Deshalb lassen sich Wärme- und Schallschutz an Lüftungs- und Heizungsleitungen oft mit derselben Dämmung lösen.
Warum braucht Schalldämmung eine Ummantelung?
Dämmschicht und schwerer Mantel bilden zusammen ein Feder-Masse-System. Es entkoppelt die schwingende Leitung von ihrer Umgebung und dämpft den abgestrahlten Schall stärker als eine offene Dämmung.
Hilft Dämmung gegen Klopfgeräusche aus der Wand?
Nur bedingt. Klopf- und Knackgeräusche entstehen oft durch Körperschall oder Längenänderungen der Leitung an Befestigungen. Hier helfen entkoppelte Halterungen und Gleitpunkte, die wir mit dem Installateur abstimmen.
Was brauchen Sie für ein Angebot?
Eine Beschreibung der Anlage und der Geräusche, Fotos der Leitungen und, falls vorhanden, Angaben aus der Planung zu den Schallschutzanforderungen.
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Bauprojekt anfragen
Schreiben Sie uns kurz, was gedämmt werden soll – gern mit Fotos oder Leistungsverzeichnis. Wir melden uns mit Rückfragen oder einem Angebot.
